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Di, 09.11.04, 19:45 h: Aktuell Polarlicht über Deutschland! Leider nur im Raum Garmisch teils klar
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Polarlicht über Aschaffenburg am 07.11.2004


Polarlicht über Aschaffenburg - © 2004 by Udo Langenohl, Aschaffenburg

Dieses prächtige Polarlichtbild entstand am Sonntag, den 07.11.2004 abends um 22:22 Uhr MEZ über Aschaffenburg. Schön zu sehen ist der für unsere Breiten typische, rötliche Schimmer mit Beamern über der horizontnahen, grünlichen Aufhellung, die Polarlichter in nördlicheren Breiten hervorzurufen pflegen. Die dunkleren Strukturen rühren von Wolken her, die vor dem Polarlicht stehen. - Die Belichtungszeit der Aufnahme betrug 12 Sekunden.



Das Nachtwetter vom 9.-10.11.2004

Die Nacht zum Mittwoch


Nordwesten


Nordosten

Wettersymbol

Wettersymbol

meist stark bewölkt,
zeitweise Regen
Min 5 bis 2°

meist stark bewölkt,
zeitweise Regen
Min 5 bis 2°


Westen


Mitte


Osten

Wettersymbol

Wettersymbol

Wettersymbol

bedeckt mit Schneeregen
im Tiefland auch Regen
Min +2 bis 0°

bedeckt und zum Teil
kräftiger Schneefall
Min +1 bis -1°

stark bewölkt, zeitweise
Regen, nur Berge Schnee
Min 5 bis 1°


Südwesten


Südosten

Wettersymbol

Wettersymbol

im N kräftiger Schneefall
sonst trüb, aber trocken
Min +2 bis 0°

Schneefälle, nur im S und
im O später Auflockerungen
Min 0 bis -4°

WETTERLAGE - irdisch:

Das gestern angekündigte Tief hat sich in weiten Landesteilen zum Schneetief entwickelt und zieht im Lauf der Nacht vom östlichen Mittelgebirgsraum langsam nordwestwärts nach Norddeutschland. Seine Wolken überdecken in dieser Nacht fast das ganze Land, so dass kaum Beobachtungschancen bestehen.


Polarlichtwetter in der Nacht zum Mittwoch: - Nur geringe Beobachtungschancen!

Der Himmel ist bedeckt und im Süden und im Mittelgebirgsraum fällt verbreitet Schnee oder Schneeregen bis in die Niederungen. Im Norden und Osten ist es milder und hier regnet es meist. Im südlichen Baden-Württemberg und in Südbayern bleibt es bis auf ein paar Flöckchen allerdings weitgehend trocken, aber auch hier verhüllen dicke Wolken meist den Sternhimmel. Lediglich in Südbayern lockern sich die Wolken zeitweise auf und hier gibts unmittelbar am Alpenrand, aktuell etwa zwischen Oberstdorf und dem Raum Garmisch-Patenkirchen, auch mal klaren Himmel zu sehen. Leider bilden sich hier in den Tallagen vielerorts Nebelschwaden. - Dennoch: Die besten der leider sehr bescheidenen Beobachtungs-Chancen bestehen unmittelbar am Alpenrand oberhalb der nebelgefährdeten Tallagen und die Möglichkeit von mit bloßem Auge sichtbarem Polarlicht ist aufgrund des turbulenten Weltraumwetters gegenwärtig nahezu SICHER!

Wettertrend für die Nacht zum Donnerstag: Weiterhin meist trüb!
Im Osten aufgelockert, sonst weiterhin stark bewölkt oder neblig-trüb und noch zeitweise etwas Regen oder Nieselregen, im Bergland Schnee. Leichte Milderung.


Dieser Wetterbericht wurde am Dienstag, den 9.11.04 um 19:30 Uhr aktualisiert
nächste Aktualisierung: bei Bedarf am Mittwoch, den 10.11.04 gegen 18:00 Uhr



WELTRAUMWETTERBERICHT

Wetterlage: Neue Schockfront eingetroffen!
Teilchenwolken, die im Laufe der letzten Woche auf der Sonne durch starke Ausbrüche in Richtung Erde geschleudert wurden, haben in den vergangenen 48 Stunden zu starker geomagnetischer Aktivität geführt. Diese Aktivität zeigte sich auch in Form von sichtbaren Polarlichtern, die am 08.11. in großen Teilen Mitteleuropas aber vor allem bis in die Südstaaten der USA gesehen werden konnten. Im Moment ist nach Eintreffen der Schockfront eines solaren "X-Class"-Teilchenausbruchs vom Sonntag ein weiterer schwerer geomagnetischer Sturm im Gang, - Polarlichter über ganz Deutschland sind nahezu sicher!

Die Aussichten:
Der aktuelle, schwere geomagnetische Sturm wird auch in den nächsten Stunden anhalten und zu signifikanten Polarlichterscheinungen führen. Leider dürften potenzielle Polarlichter von Mitteleuropa aus wegen der ungünstigen Wetterbedingungen kaum sichtbar sein. Die Chancen auf weitere Polarlichter in der zweiten Wochenhälfte sind nur noch sehr gering. Zwar ist die Sonne weiterhin aktiv, doch die relevante Sonnenfleckengruppe befindet sich bereits in einer für Ausbrüche ungünstigen Position am Sonnenrand. Weitere Materiewolken werden daher allenfalls als "Streifschüsse" die Erde treffen, welche aber nur Aurora Erscheinungen in den Regionen um die Polarkreise hervorrufen. Daher ist ab Mittwoch nicht mehr mit Polarlichtern zu rechnen.

Aktuelle Informationen gibt es im Polarlichtforum des Arbeitskreises Meteore (AKM)

Hinweis: Dieser Weltraumwetterbericht wurde am 09.11.2004, 18:45 UTC von Ulrich Rieth erstellt. - Die Aussagen beruhen auf fundierten Amateur-Interpretationen der Lage. Eine Gewähr oder gar Haftung für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen wird jedoch nicht übernommen. Der Planung technischer Maßnahmen sollte in jedem Fall der Datenpool offizieller Einrichtungen zur Überwachung der Sonnenaktivität zugrunde gelegt werden.


Aktualisierung des Weltraumwetters: bei wichtigen Änderungen


Tipps:

Wer klaren Himmel hat, sollte die Informationen zum Sonnenwind und damit zur potenziellen Polarlichtaktivität verfolgen. Um hierbei immer Up-To-Date zu bleiben empfiehlt sich der gelegentliche Besuch des Polarlichtforums des AKM. Werden dort Beobachtungen gemeldet, so sollte man sich ein dunkles Plätzchen ohne störendes Licht suchen und den Nordhimmel im Auge behalten: Zumindest zeitweise könnte dann Polarlicht aufglimmen. Zu sehen ist mit etwas Glück eine deutliche Aufhellung des Nordhimmels, wobei ein rötlicher Schimmer, womöglich mit Strahlen und Beamern erkannt werden kann, der sich in Form und Intensität langsam verändert. - Für weitergehende Informationen zum Thema Polarlicht beachten sie bitte auch unsere Direktlinks zu Polarlichtseiten in der Navigationsleiste links unter "Weltraumwetter" ...

***

mit freundlicher Unterstützung der meteomedia ag, Gais - CH


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