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DIE STERNE IM DEZEMBER 2005
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Die Sterne im Dezember

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© by Winfried Kräling


Der Fixsternhimmel im Dezember zeigt sich von seiner schönsten Seite

von Winfried Kräling Volkssternwarte Marburg e.V.

Der Dezember wurde im Althochdeutschen der Julmond genannt. Das wichtigste germanische Fest, das Julfest - das in nordischen Ländern auch heute noch begangen wird - wurde von unseren Ahnen zur Wintersonnenwende gefeiert. "Jul", dieser Name stammt aus vorchristlicher Zeit und heißt eigentlich "Rad", das Symbol der Sonne. In diesem Jahr ereignet sich die Wintersonnenwende am 21. Dezember, an diesem Tag haben wir die längste Nacht und den kürzesten Tag. Dies bedeutet jedoch nicht, dass an diesem Datum der früheste Sonnenuntergang stattfindet. Bedingt durch die elliptische Bahn der Erde um die Sonne ereignen sich die frühesten Sonnenuntergänge des Jahres bereits in der Zeit vom 6. bis 18. Dezember. Bis zum Jahresende geht die Sonne bereits wieder 8 Minuten später unter. Der späteste Sonnenaufgang findet ebenfalls zum Jahreswechsel statt, von nun an werden die Tage wieder merklich länger.

Sollte sich der Dezember von seiner klaren und frostigen Seite zeigen, lassen sich in diesem Monat alle hellen Planten beobachten. Am Abendhimmel erkennt man die hellen Planeten Venus und Mars. Venus, die am 9. Dezember ihre größte Helligkeit erreicht, erblickt man in südwestlicher Richtung unweit des Horizontes. Sie geht jedoch bald nach dem Ende der Dämmerung unter. Mars, der im Dezember ebenfalls recht auffällig ist, steht in den Abendstunden in südöstlicher Richtung (siehe Sternkarte) und steigt im Laufe der Abendstunden immer höher. Der Ringplanet Saturn ist ebenfalls vor Mitternacht in östlicher Richtung zu finden, er erreicht seine günstigste Beobachtungszeit jedoch erst im Neuen Jahr. Wer alle hellen Planeten des Sonnesystems sehen möchte, muss bis zur Morgendämmerung durchhalten. Jupiter erscheint am Monatsanfang ab etwa 5 Uhr und am Monatsende bereits ab 3 Uhr 40 über dem östlichen Horizont. Zu guter Letzt kann auch noch zwischen dem 3. Dezember und Weihnachten Merkur in der Morgendämmerung am südöstlichen Horizont erspäht werden.

Der Fixsternhimmel im Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite, die Sternbilder Fuhrmann, Orion und Stier (siehe Sternkarte) enthalten viele helle Sterne und prachtvolle Sternhaufen, die bereits in einem Fernglas und teilweise mit dem bloßen Auge zu erkennen sind. Die beiden leicht sichtbaren Sternhaufen Plejaden und Hyaden markieren das "Goldene Tor der Ekliptik (=Sonnenbahn)" wo sich zur Zeit des Pyramidenbaus (siehe Veranstaltungshinweise) der Frühlingspunkt befand und die Sonne das "Tor zum neuen Jahr" aufstieß. Der Sternhaufen der Plejaden ist rund 430 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Stier, umfasst mindestens 1200 Sterne und ist etwa 125 Millionen Jahre alt. Dieser kleine Haufen wird von Laien häufig mit dem kleinen Wagen verwechselt. Die Hyaden (siehe Einsatz in der Grafik) sind als V-förmige Anordnung der hellsten Sterne des Sternhaufens direkt am Hauptstern des Stiers, Aldebaran - dem Stierauge, leicht zu finden. Aldebaran selbst gehört allerdings nicht zu den Hyaden sondern steht weit vor ihnen. Die Entfernung des etwa 200 Sterne umfassenden Sternhaufens der Hyaden beträgt ca. 145 Lichtjahre, also etwa 1/3 der Plejaden das Alter ca. 600 Millionen Jahre, damit ist dieser Sternhaufen etwas älter als die Plejaden.


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