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DIE STERNE IM JANUAR 2007
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Die Sterne im Januar

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© by Winfried Kräling


Im Wintersechseck funkelt Sirius am stärksten

von Winfried Kräling Volkssternwarte Marburg e.V.

Im Jahr 2007 ereignen sich vier Finsternisse, von denen allerdings nur die totale Mondfinsternis am 3./4. März in ihrem gesamten Verlauf von Mitteleuropa aus beobachtbar ist. Wer im neuen Jahr den Planeten Merkur sehen möchte, hat dazu Ende Januar, Anfang Februar sowie Mitte Mai bis Anfang Juni am Abendhimmel am westlichen Horizont dazu Gelegenheit. Am Morgenhimmel kann der flinke Planet Ende Juli bis Anfang August und Anfang bis Mitte November knapp über dem Osthorizont in der Morgendämmerung erblickt werden.

Venus zeigt sich von Jahresbeginn bis Mitte August als Abendstern. Ab September bis in das Jahr 2008 kann man unseren Nachbarplaneten dann als Morgenstern vor Sonnenaufgang am Osthimmel sehen. Am Abend des 20. Januar steht die schmale Mondsichel knapp unterhalb und am 21. Januar (Karteneinsatz) oberhalb des glänzenden Abendsternes in der Abenddämmerung am südwestlichen Horizont.

Mars ist zu Beginn des Jahres nur am Morgenhimmel sichtbar. Ab Sommer kann der rote Planet in der zweiten Nachthälfte beobachtet werden. Zum Jahresende steht er der Erde gegenüber und somit in idealer Beobachtungsposition.

Jupiter steht bereits im Juni der Sonne gegenüber. Infolge seiner tiefen Stellung lässt er sich wohl nur selten bei sehr ruhiger Luft deutlich im Teleskop erkennen. Ende Oktober endet seine Sichtbarkeitsperiode. In diesem Monat kann er am Morgenhimmel gesehen werden. Am 5. wandert er an Antares im Skorpion vorbei. Bereits im Januar kann er zur Monatsmitte ab 22 Uhr erfolgreich beobachtet werden.

Der Ringplanet Saturn steht bereits am 10. Februar in Oppositionsstellung, d.h. der Sonne gegenüber und ist somit am besten im Teleskop zu erkennen. Bis Anfang Juli ist er am Abendhimmel vertreten. Mitte Januar kann er bereits ab etwa 22 Uhr erfolgreich aufgesucht werden, im Teleskop zeigt sich dann der immer schmaler werdende Ring. Am Abend des 6. Januar gegen 19:50 Uhr gehen Saturn und der abnehmende Mond nahezu gemeinsam über dem nordöstlichen Horizont auf.

Die Januarsternkarte zeigt typische Wintersternbilder. Mit etwas Fantasie lässt sich auch das sogenannte Wintersechseck erkennen. Das Wintersechseck ist eine markante Konstellation von hellen Sternen 1. Größe. Es ist kein offizielles Sternbild, sondern umfasst Sterne aus mehreren Sternbildern. Es wird gebildet aus: Capella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund und Pollux in den Zwillingen. Besonders in klaren und frostigen Nächten "funkelt" Sirius, der hellste Fixstern am Himmel, in allen Regenbogenfarben. Die Ursache dieses "Funkelns" ist nicht im Stern selbst zu finden, sondern wird dadurch verursacht, dass seine Lichtstrahlen in der Erdatmosphäre leicht verändert und abgelenkt werden. Durch die tiefe Stellung von Sirius muss dessen Licht eine weitere Strecke in der Erdatmosphäre zurücklegen als das Licht von höher stehenden Sternen.


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