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+++  Weltraum-Visionen und Malkunst vor 50 Jahren: Mondwelten +++ Inseln des Lichts +++ Die Reise zum Mond +++ Ankunft +++ Erdaufgang +++ Bizarre Krater +++ Meer des Nektars +++ Mond-Apenninen +++ Kopernikus-Krater +++ Mondnordpol +++ Wassermond +++ Der Künstler +++
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Inseln des Lichts

Bild Inseln des Lichts

Klick ins Bild führt zur Großansicht - © by Martina Kerl, München

Am Anfang war die Finsternis - Weißglühende Gase erfüllen den Weltraum mit kosmischem Feuer, das die Dunkelheit als gewaltiger Ur-Blitz durchdringt und das Licht der ersten Sterne entzündet.



Die Reise zum Mond

Bild Anflug auf den Mond

Klick ins Bild führt zur Großansicht - © by Martina Kerl, München

Bilden wir uns ein, wir sitzen in einer Weltraumrakete, die in rasender Fahrt dem Mond zusteuert. Wir haben schon mehr als die Hälfte des Weges zurückgelegt. Deutlich heben sich bereits die Ringgebirge von der Oberfläche ab. Im linken, oberen Teil sehen wir den lang gestreckten Gebirgszug der Apenninen mit den ihm vorgelagerten Kratergebirgen Archimedes, Autolicus und Ariatillus. Die dunklen, glatten Flächen sind die so genannten Mare, - links oberhalb der Apeninnen das "Mare Imbrium", darunter der "Oceanus Procellarium" und noch tiefer im Süden das "Mare Nubium". Im Osten sehen wir oben das "Mare Serenitatis", eingefasst in einen Kranz von mittelhohen Gebirgszügen und Kratern. Unmittelbar südlich davon liegt das "Mare Tranquillitatis". - Unser Schiff fliegt weiter und bald werden wir mehr erkennen.



Ankunft

Bild Ankunft am Mond

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Wir sind dem Mond ein beträchtliches Stück näher gekommen. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Tausend Kilometer von unserem Ziel. Die einzelnen Gebirgszüge zeichnen sich schon deutlicher ab. Auf dem sichtbaren Ausschnitt der Oberfläche sehen wir rechts unten das von Ringgebirgen eingefasste "Mare Crisium". Dieses umschlossene Becken hat einen Durchmesser von etwa 400 Kilometern. Die ganze näher rückende Oberfläche unseres Trabanten ist mit kleinen und größeren Ringgebirgen bedeckt. In der linken Hälfte des Bildes sehen wir das "Mare Serenitatis" und darunter das von linienartigen Narben durchzogene "Mare Tranquillitatis".



Erdaufgang

Bild Erdaufgang über dem Mond

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Nach der Landung fesselt uns der Blick durch eine tiefe Schlucht der Apenninen auf die weite Ebene des Mare Imbrium. Die Wände der über 1.000 Meter hohen Berge fallen steil ab. Im vordergrund befindet sich ein Krater mitten im Gebirge, der aussieht wie ein abgesägter, hohler Baumstumpf. Vermutlich hat hier ein Meteorit genau die Spitze eines Berges getroffen und diese nach allen Seiten hin gleichmäßig abgerissen. Am Horizont erkennen wir das Ringgebirge des Archimedes. Es hat einen Durchmesser von etwa 75 Kilometern und erhebt sich mehr als 2.000 Meter über den inneren Kraterboden. Am schwarzen Himmel leuchtet die Erde, deren Kontinente jedoch nicht klar zu erkennen sind, weil unser Heimatplanet in eine Atmosphäre eingehüllt ist.



Bizarre Krater

Bild Monderkundung 1

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Diese zerrissene Kraterlandschaft befindet sich in der Nähe der Krater Tycho und Clavius. Die Wände dieser Krater sind von tiefen Spalten und Schluchten zerfurcht. Es offenbart sich, dass nacheinander mehrere Meteoriteneinschläge stattgefunden haben müssen. Bereits bestehende Krater wurden durch spätere Einschläge wieder geteilt. Vermutlich hat in diesem Gebiet des Mondes ein längeres Meteoritenbombardement stattgefunden. Wie groß die Himmelskörper gewesen sein müssen, kann man erahnen, wenn man sich vor Augen führt, dass die Krater einen Durchmesser von mehreren Dutzend Kilometern haben und so tief sind, dass sie den Vesuv, die Zugspitze oder den Mont Blanc aufnehmen könnten, ohne dass deren Gipfel die Außenwände überragen würden.



Das Meer des Nektars

Bild Monderkundung 2

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Durch dieses Bild wird die Vielfalt der Mondlandschaften deutlich. Im Vordergrund links sehen wir den großen Theophiluskrater, dessen Außenwände einen direkt angrenzenden kleineren Krater überragen. Dahinter sind kleinere und mittlere Höhenzüge und eine Vielzahl kleinerer Krater zu sehen. Die dunkle Fläche ist das Mare Nectaris. Diese Ebene wird durch zahlreiche niedrigere Gebirgszüge unterbrochen. Überall zeigen sich die Einschlagslöcher von Meteoriten, die fälschlich als "Krater" bezeichnet werden. Wie im Theophiluskrater finden sich in den meisten Mondkratern Innengipfel, die gewöhnlich die gleiche Höhe wie das Gelände außerhalb der Krater erreichen.



Die Mond-Apenninen

Bild Monderkundung 3

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Dieses Bild zeigt einen Teil des Apenninen-Gebirgszuges, der sich über eine Länge von ungefähr 900 Kilometern erstreckt. Die höchsten Gipfel dieser Gebirgskette erreichen eine Höhe von 5.000 Metern. Im Vordergrund links befindet sich der Autolicuskrater mit seinen zerrissenen, steilen Wänden. Die glatte Fläche vor uns ist ein Teil des Mare Imbrium, der größten Mondebene, die wir von der Erde aus mit bloßem Auge als dunklen Fleck erkennen können.



Der Kopernikus-Krater

Bild Monderkundung 4

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Der hier gezeigte Gebirgszug sind die Mond-Karpaten. Der grosse Krater, den wir in der linken Bildhälfte sehen, ist der Kopernikus-Krater. Es lässt sich erahnen, dass das gesamte Gebirge bei einem wuchtigen Meteoriteneinschlag aus der Einschlagstelle herausgeschleudert worden ist. Rings um den Kopernikuskrater zeigen sich helle Strahlen, die sternartig nach allen Seiten verlaufen. Auch diese Strukturen sprechen für den Einschlag eines Himmelskörpers. Es ist anzunehmen, dass alle Mondkrater durch solche Einschläge entstanden sind, denn die Innenflächen der so genannten Krater sind stets tiefer gelegen, als die umgebenden Außenflächen. Das Ganze muss natürlich zu einem Zeitpunkt geschehen sein, als der Mond eine weiche Oberfläche besaß.

Anmerkung: Inzwischen ist bekannt, dass die Mondkrater tatsächlich durch Asteroideneinschläge entstanden sind. Allerdings war der Mond zur Zeit der großen Asteroiden-Einschläge nicht "weich". Vielmehr wurde die felsige Kruste beim Einschlag der Himmelskörper durch den gewaltigen Hitzepuls der frei werdenden kinetischen Energie kurzzeitig bis zur Weißglut aufgeschmolzen.



Der Mondnordpol

Bild Monderkundung 5

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Diese bizarre Landschaft befindet sich in der Nähe des Mondnordpols. Ein Ringgebirge reiht sich an das andere. Der Lichteinfall ist hier aufgrund der niedrigen Höhe der Sonne über dem Horizont so gering, dass die übliche bräunliche Färbung der Mondoberfläche einem schwachen gelblichen Grau gewichen ist. Die Flächen um die Krater sind nicht mehr zu erkennen, da sie in tiefem, schwarzem Schatten liegen. Nur die oberen Gebirgsränder ragen kranzartig aus dem Dunkel hervor.



Wassermond

Bild Wassermond

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Vollmondromantik am Wasser: Nicht erst seit Gerdt von Bassewitz' brillantem Märchen-Roman "Peterchens Mondfahrt" beflügelt unser leuchtender Nachtwächter die Fantasie der Menschen.


Sämtliche Bilder wurden von Hermann Kerl im Jahre 1956 gemalt, - 3 Jahre bevor mit der ersten Raumkapsel, dem russischen Satelliten "Sputnik-1", die Erkundung des Weltraums begann und sogar 13 Jahre vor der ersten Mondlandung von Apollo-11. Erst jetzt, Jahrzehnte später, funken hochmoderne Raumsonden auch Bilder von den Monden anderer, ferner Planeten zur Erde ...



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